40 unter 40 in Düsseldorf: Was junge Mittelstandsmacher über Infrastrukturfinanzierung denken
Wir waren als Gäste zur Abendveranstaltung des Capital-'40 unter 40'-Netzwerks in Düsseldorf eingeladen. Drei Beobachtungen aus den Gesprächen, die unsere These zur Infrastrukturfinanzierung bestätigen.

Im Frühjahr 2026 waren wir als Gäste zur Abendveranstaltung des Capital-"40 unter 40"-Netzwerks in Düsseldorf eingeladen — kein Preis, keine Platzierung, ein Abend voller guter Gespräche. Das Ranking versammelt seit 2007 jährlich Deutschlands aufstrebende Führungsgeneration aus Management, Politik, Unternehmen und Gesellschaft. Der Abend hat drei Beobachtungen geliefert, die für NEXAs These zur Infrastrukturfinanzierung direkt relevant sind: das Thema ist im Mainstream angekommen, der Mittelstand bleibt unterversorgt, und Netzwerke schlagen Pipelines.
Warum dieses Treffen für NEXA zählt
Solche Veranstaltungen sind nicht wegen der Trophäen relevant. Sie sind relevant, weil sie Menschen in einem Raum versammeln, die mit dem gleichen Tempo, dem gleichen Anspruch und ähnlichen Reibungspunkten arbeiten.
Der Wert ist nicht die Awards-Wand. Der Wert sind die zwei oder drei Gespräche, die nach 23 Uhr ehrlich werden — wo es nicht mehr um Outside-View geht, sondern darum, was wirklich klemmt.
Warum gerade Düsseldorf
Düsseldorf ist nicht zufällig der Treffpunkt:
- Wirtschaftsmetropole mit hoher Dichte an Konzernzentralen und mittelständischen Headquartern
- Family-Office-Standort mit nationaler Bedeutung — viele substanzielle Family Offices haben dort Sitz oder Niederlassung
- Kurze Wege nach Köln und ins Ruhrgebiet — gerade für Climate-Tech und Real-Estate-Themen logistisch ideal
Wir haben den Abend genutzt, um mit Gründern, Investoren und Family-Office-Vertretern zu sprechen — kein Pitch, kein Deck, einfach ehrliche Gespräche zwischen Leuten, die das gleiche Klima atmen.
Drei Beobachtungen, die unsere Thesis bestätigen
1. Infrastrukturfinanzierung ist Mainstream geworden
Vor zwei Jahren wäre "Infrastrukturfinanzierung für den Mittelstand" auf solch einem Abend ein Nischen-Thema gewesen. 2026 nicht mehr. Die Frage hat sich verschoben — von "Warum Infrastrukturfinanzierung?" zu "Wie konkret?". Family-Office-Vertreter fragen aktiv nach Allokations-Vehikeln, Mittelständler fragen nach Modellen ohne CAPEX. Das ist eine wichtige Verschiebung im Sales-Cycle.
2. Mittelstand bleibt strukturell unterversorgt
Auch in dieser hochkarätigen Runde war klar: Die großen Tickets gehen in Großprojekte (Utility-Scale Solar, Wind, Wasserstoff). Die kleinen Tickets werden durch Banken und KfW-Förderprogramme bedient. Der Mittelmarkt fällt durch das Raster. Genau das ist NEXAs Spielfeld — und die Resonanz im Raum war eindeutig: Hier fehlt eine Plattform.
3. Netzwerk schlägt Pipeline
Drei Visitenkarten aus diesem Abend sind mehr wert als hundert kalte LinkedIn-Anfragen. Origination im hochwertigen Segment funktioniert über Vertrauen, Empfehlung und gemeinsame Referenzen — nicht über Performance-Marketing.
Das hat direkte Konsequenzen für unsere Origination-Strategie: Wir investieren bewusst in Veranstaltungen wie diese, statt das Budget in Outbound-Funnel zu stecken.
Wie sich das in unserer Origination-Engine wiederspiegelt
NEXA Horizons setzt strategisch auf sechs Origination-Kanäle, und die Reihenfolge ist nicht zufällig:
- Steuerberater mit IAB-relevanten Investoren als Klientel
- Energieberater im Mittelstandskontext
- Engineering Offices als technische Multiplikatoren
- Partnernetz (komplementäre Anbieter, Industrieverbände)
- Direct KAM durch Mudi, Rafael und Leandro
- NEXA ONE Standalone als Pull-Channel für etablierte Asset-Eigentümer
Diese sechs ergänzen — nicht ersetzen — kuratierte Netzwerk-Events wie das 40 unter 40 Treffen.
Take-aways
- Infrastrukturfinanzierung ist 2026 thematisch im Mainstream-Mittelstand angekommen — der Marktzeitpunkt ist günstig.
- Die strukturelle Lücke im Mid-Market bleibt — und ist die größte Marktchance für eine Plattform wie NEXA.
- Origination im Mittelstand funktioniert über Netzwerk und Empfehlung. Punkt.
- Düsseldorf, Köln und das Ruhrgebiet bilden zusammen eines der dichtesten Cluster für Mittelstands-Climate-Tech in Deutschland.
Danke an die Hosts, die solche Räume schaffen. Geht hin, wenn ihr eingeladen werdet. Bleibt nicht am Stehtisch hängen.









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