NEXA
UNTERNEHMEN · 04. Mai 2026

Gründung NEXA Horizons GmbH: Wie aus einer WG in den USA eine Plattform für Infrastrukturfinanzierung wurde

Am 4. Mai 2026 wurde die NEXA Horizons GmbH gegründet. Vier Gründer, ein Ziel: die grüne Transformation des deutschen Mittelstands durch smarte Finanzierung und Deal-Orchestration in die Realität bringen.

Mudabbir KhawajaGeschäftsführer & CEO, NEXA Horizons · Plattform für Infrastrukturfinanzierung · LinkedIn ↗
·3 Min. Lesezeit·DE
Gründungsteam der NEXA Horizons GmbH (v. l. n. r.): Rafael Stauber (CCO), Mudabbir Khawaja (CEO), Laurin Krämer (CTO), Kyra-Marie Kado (CIO)

Am 4. Mai 2026 wurde die NEXA Horizons GmbH offiziell gegründet. Vier Gründer, ein Sitz in Bad Marienberg, Rheinland-Pfalz, eine klare Mission: die grüne Transformation des deutschen Mittelstands durch smarte Geschäftsmodelle und smarte Finanzierung in die Realität bringen. Kein Solar-Installateur, kein Monitoring-SaaS — eine Plattform für Infrastrukturfinanzierung, die Origination, Kapitalstruktur und Betrieb in einem Stack orchestriert.

Wer NEXA Horizons gegründet hat

NEXA Horizons hat vier Gründer mit komplementären Rollen:

  • Mudabbir "Mudi" Khawaja — CEO, verantwortlich für Strategie und Origination
  • Laurin Krämer — CTO, verantwortlich für Plattform und Technologie (sitzt in der Schweiz)
  • Rafael Stauber — CCO (Chief Commercial Officer), verantwortlich für Vertrieb und Key Accounts
  • Kyra-Marie Kado — CIO (Chief Investment Officer), verantwortlich für Kapitalstruktur, Investments und Governance

Die Geschichte beginnt in den USA. Kyra-Marie und Mudi waren Mitbewohner während des Studiums. Im Master an der Hult International Business School — mit Stationen in Boston und San Francisco — kam Laurin dazu. Drei Personen, die früh gemerkt haben, dass sie unternehmerisch zusammenarbeiten wollen.

Warum aus Solarerfahrung eine Plattform für Infrastrukturfinanzierung wurde

Zurück in Deutschland gründeten Kyra-Marie und Mudi zunächst eine Firma im Solarbereich — klassisch, projektgetrieben, B2B-Mittelstand. Während die ersten Projekte umgesetzt wurden, entstand parallel ein erstes Software-Prototyp-System für Origination und Projektsteuerung.

Rafael war zunächst Kunde. Ein Mittelständler, der gemerkt hat, dass das Team Probleme anfasst, die andere ignorieren — Finanzierungsstruktur, Betriebsführung, Reporting. Aus der Kundenbeziehung wurde Vertrauen, aus Vertrauen Partnerschaft. Mit Laurin als technischem Kopf und Rafael als kommerziellem war die Runde komplett. Die Chemie war von Anfang an output-first.

Das Gründungsteam hat sich entschieden: Der eigentliche Engpass im Markt ist nicht die Modul-Installation. Es ist die Orchestrierung des gesamten Stacks — Origination, Engineering, Finanzierung, Betrieb. Genau das ist der Kern von NEXA Horizons.

Was Infrastrukturfinanzierung für den Mittelstand bedeutet

Infrastrukturfinanzierung ist ein strukturierter Finanzierungsansatz, der dezentrale Energieinfrastruktur — Photovoltaik und Batteriespeicher — über standardisierte SPV-Strukturen und Kapitalstacks finanziert, statt sie als Einzelprojekte zu behandeln.

Im deutschen Mittelstand schlummert nach NEXA-internen Schätzungen ein Potenzial von mehr als 100 GW auf Dächern und Flächen, das heute liegenbleibt. Die Gründe sind selten technisch. Sie sind strukturell:

  • Mittelständische Tickets (200 kWp bis 5 MWp) sind zu klein für institutionelles Kapital
  • Klassische Bankfinanzierung ist zu teuer und zu langsam
  • Kein einzelner Akteur deckt den vollständigen Stack ab — EPC, Finanzierung, Betrieb
  • Reporting-Standards fehlen, was Sekundärtransaktionen erschwert

NEXA Horizons positioniert sich genau in dieser Lücke.

Die drei Vertragsmodelle von NEXA

NEXA bietet drei aufeinander aufbauende Modelle:

  1. NEXA Own — Der Kunde besitzt das Asset. NEXA steuert die Umsetzung mit geprüften EPC-Partnern und strukturiert das Projekt. Bank, Förderung und Eigenmittel tragen die Investition.
  2. NEXA Zero — Zero-CAPEX-Contracting. Eine Zweckgesellschaft trägt die Investition, geprüfte Partner errichten und betreiben die Anlage auf dem Dach des Kunden, der Kunde zahlt einen fixen Energiepreis (PPA). Keine Investition, keine bilanzielle Belastung.
  3. NEXA Lease — Fixe Monatsrate über die Laufzeit, Eigentumsübergang am Ende. Finanziert über Bank- und Leasingpartner, bilanziell je nach Rechnungslegungsstandard.

Über allen dreien liegt NEXA ONE, der Operating-Layer für Betrieb, SLA, SPV-Verwaltung und Portfolio-Reporting. NEXA ONE ist kein Vertragsmodell, sondern die Plattform, auf der alle drei laufen.

Diese drei Modelle decken praktisch jeden Mittelstandsfall ab — vom inhabergeführten Industriebetrieb, der Eigenstrom maximieren will, bis zur Immobilienholding, die keine Bilanzbelastung möchte.

Die NEXA-Vision in einem Satz

NEXA Horizons ist die Plattform, die Kapital, Technologie und Mittelstand zusammenbringt, sodass am Ende ein Projekt steht, das sich rechnet — bankfähig, betriebsfähig, skalierbar.

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